Newsletter Juli 2011
English Version

Die Themen:
NewsletterredaktionDokumentarfilme aus Nepal
BE BERLIN – SEI BERLIN
Treffen ehemaliger Entwicklungshelfer Nepals in Sandhatten 13. bis 15. Mai

Newsletterredaktion
Heute stellen wir die Newsletterredaktion vor:
Für die Texte zeichnet Torsten Frank verantwortlich.
Die Übersetzungen ins Englische wurden von Don Baerg realisiert.
Die technische Umsetzung hat Andrea-Regina Lang übernommen.
Der Nedeg-Newsletter wird regelmäßig über Menschen, Gruppen und
Kulturereignisse berichten und auf Termine hinweisen.
Wer den Newsletter noch nicht direkt zugesendet bekommt,
kann sich hier anmelden.
Wichtige Hinweise auf Termine, Veranstaltungen oder neue Publikationen
senden Sie bitte an nedeg_redaktion@yahoo.com.
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Dokumentarfilme aus Nepal
Das Kathmandu International Mountain Film Festival
(KIMFF) wurde im Jahr 2000 von der Himal Association mit einem Festival ohne Wettbewerb ins Leben gerufen.
Es sucht gleichermaßen nach Filmbeiträgen über Bergsport als auch über kulturelle
Lebensarten von Bergvölkern und deren Mythen. In einer sich immer schneller verändernden
Welt wird auch das Verhältnis der Menschen zur Natur immer komplexer. Diese Veränderung
sollen die Filmbeiträge dokumentieren.
Mittlerweile wurde das Festival zu einem internationalen Ereignis; 2010 wurden 330 Filme
aus 62 Ländern zur Auswahl eingereicht, von denen 62 zum Wettbewerb ausgewählt wurden.
Im Wettbewerb dabei sind Filme über die Wiedervereinigung eines tibetischen Musikers im
Exil mit seiner Familie in Tibet oder die Geschichte eines amerikanischen Ausbildungscamps
für Polizisten in Afghanistan. Experimentelle Kurzfilme finden hier genauso ihren Platz wie Spielfilme.
Im letzten Jahr erhielt der Film "Saving Dolma" von Kesang Tseten den Publikumspreis.
Der Film behandelt das Schicksal von nepalesischen Gastarbeiterinnen in Kuwait.
Im Mittelpunkt steht dabei das Schicksal der Nepalesin Dolma. Ihre Geschichte gelangte in die internationale Presse,
weil sie wegen des Mordes an einen philippinischen Kollegen zum Tode verurteilt wurde.
Der Film reflektiert anhand dieses Ereignisses das Schicksal der 25.000 nepalesischen Gastarbeiterinnen,
die teilweise illegal in arabischen Ländern leben. Dieser Film steht in einer Reihe mit "In Search of the Riyal",
der von den Lebensbedingungen der nepalesischen Männer erzählt, die als Gastarbeiter in den arabischen Ländern arbeiten.
Der Film lief bei dem Leipziger Dokumentarfilmfestival 2009 im Wettbewerb.
Dem Berliner Publikum ist der in Kathmandu lebende Filmemacher Kesang Tseten bekannt durch die Filme
"On the Road with the Red Macchendranath", der beim Nedeg-Kulturtag 2008 gezeigt wurde und dem Dokumentarbeitrag
"We Corner People", vorgestellt bei dem Ethnofilmfestival im Ethnologischen Museum Berlin 2007. "We Corner People"
erzählt durch dokumentarische Beobachtung und Interviews die Entwicklung eines Dorfes, welches in
Gemeinschaftsarbeit eine Hängebrücke baut und so die Randlage des Dorfes beendet.
Das KIMFF 2011 findet vom 8. bis 12. Dezember 2011 statt.
Einsendeschluss für Filmbeiträge ist der 30. Juli 2011.
Mehr Informationen sind unter KIMFF
und unter Nedeg.
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BE BERLIN – SEI BERLIN
Die Hauptstadtkampagne "Be Berlin" startete im Frühjahr 2008, ins Leben gerufen wurde sie vom Berliner Senat.
Die Kampagne soll national und international für die Stadt werben und das positive Image von Berlin stärken –
als Wohnort, Wirtschaftstandort und als Reiseziel für Touristen.
Firmen und Stadtbewohner beteiligen sich an der Kampagne, erzählen von ihren Erlebnissen,
lassen sich für die Kampagne fotografieren. Eine
Website
zeigt nicht nur ihr Foto-Porträt,
sondern auch ihre Lebensgeschichte und Alltag in Verbindung mit der Stadt Berlin.
Die neueste internationale Kampagne "Berliner Botschafter von BeBerlin" hat den Geschäftsführer von Nedeg,
Rajendra Sthapit, auf die Plakatwände von Berlin gebracht. In der Kampagne wurden Menschen aus 62 verschiedenen Ländern,
die in Berlin leben, als "Botschafter" des jeweiligen Landes exemplarisch ausgewählt.
Wer wissen will, wie der Nepalese Rajendra nach Berlin gekommen ist und was ihn mit Berlin verbindet,
oder andere Berichte von Bewohnern lesen möchte, die hier ihre Heimat gefunden haben,
findet diese hier.
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Treffen ehemaliger Entwicklungshelfer Nepals
in Sandhatten 13. bis 15. Mai
An dem Treffen beteiligten sich 42 ehemalige
Entwicklungshelfer, darunter die beiden ehemaligen DED-Landesdirektoren Dr. Hermann Warth und Erika Jennerjahn.
Die Beteiligten waren nicht nur an dem Austausch von Erinnerungen interessiert, sondern auch an der aktuellen
Entwicklung in Nepal und der deutschen Entwicklungspolitik. Als Gast dabei war Geeta Manandhar vom Namaste
Institute for Cross Cultural Experience aus Kathmandu-Chhetrapaty. Sie berichtete von dem Alltag, wie er sich
für viele Hauptstadtbewohner derzeit darstellt. Hierzu gehören neben den beruflichen und kulturellen Möglichkeiten
einer Großstadt wie Kathmandu auch die starken Einschränkungen bei der Wasser- und
Stromversorgung und die starke Luftverschmutzung im Tal.
Auch die Berichte über die Zusammenlegung der früher getrennten deutschen Entwicklungsorganisationen DED
(Deutscher Entwicklungsdienst) und GTZ (Gesellschaft für technische Zusammenarbeit) unter dem Dach von
GIZ
(Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) wurde mit Interesse aufgenommen.
Aktuelles gab es auch über Nedeg Berlin und dem "Eine-Welt-Laden" in Wardenburg, der seit vielen Jahren
Menschen in Nepal bei der Hilfe zur Selbsthilfe unterstützt.
Höhepunkt war ein Bildvortrag von Dr. Hermann Warth, dem ersten DED-Direktor in Nepal, über seine Tour nach Dolpo 2007.
Das nächste Treffen findet im Mai 2012 im Schwarzwald statt.
Namaste Institute for Cross Cultural Experience bietet Reisenden und Helfern die Möglichkeit,
Sprache und Kultur kennenzulernen. Kontakt: geeta_manandhar@yahoo.com
Eine-Welt-Gruppe Wardenburg e.V., Kontakt: cordula.rau@freenet.de
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Kontakt:
Nepali-Deutsche Gesellschaft
Eosanderstraße 13
10587 Berlin
Kontonummer: 730 030 547
Bankleitzahl: 100 500 00
Vereinsvorstand:
Vorsitzender : Torsten Frank
Stellvertreter: Birat Niraula
Geschäftsführer: Rajendra Sthapit
Schatzmeister: Uta Roever