Newsletter Mai 2011

Dhaulagiri

Die Themen:


Newsletterredaktion
Treffen ehemaliger Entwicklungshelfer aus Nepal im Mai
Ayurvedazentrum in Nepal
"Who's city is that?"

Die Augen Bhuddas

Newsletterredaktion

Die Nepali-Deutsche Gesellschaft e. V., kurz Nedeg genannt, hat das Ziel, durch persönliche Kontakte das Wissen über die Kultur Nepals und Deutschlands zu vertiefen. Durch den direkten Informationsaustausch zwischen Nepalesen und Deutschen wird das Interesse und das Verständnis für die unterschiedlichen Kulturen und die verschiedenen Lebensweisen geweckt. So können Freundschaften entstehen, die hilfreiches Handeln ermöglichen.

Der neue Nedeg-Newsletter wird regelmäßig über Menschen, Gruppen und Kulturereignisse berichten und auf Termine hinweisen. Wer den Newsletter noch nicht direkt zugesendet bekommt, kann sich hier anmelden.
Wichtige Hinweise auf Termine, Veranstaltungen oder neue Publikationen senden Sie bitte an nedeg_redaktion@yahoo.com.



Seitenanfang

Geschwister in Landrukh

Treffen von ehemaligen Entwicklungshelfern aus Nepal vom 27. bis 29.05.2011 in der Jugendherberge Sandhatten

Schon seit vielen Jahren gibt es die gute Tradition, dass sich ehemalige Entwicklungshelfer des DED Nepal treffen. Das Engagement des Deutschen Entwicklungsdienstes in Nepal geht bis in die 70er Jahre zurück. Entsprechend groß ist die Gruppe der Ehemaligen. Viele von Ihnen sind auch weiterhin in der Entwicklungshilfe oder in Nepal-Hilfsvereinen engagiert. Andere unterstützen auf ganz private Art und Weise Nepalesen, die sie während ihres Arbeitsaufenthalts kennengelernt haben. Häufig hat sich eine lebenslange Verbundenheit ergeben.
Dass ein solches Treffen stattfindet, ist keine Selbstverständlichkeit. Die ehemaligen Entwicklungshelfer für Nepal stellen da eher eine Ausnahme als die Regel dar. Dies ist auch ein Zeichen dafür, dass viele in ihrer aktiven Zeit viele positiven Erfahrungen machen durften, die eine Verbundenheit mit dem Land, aber auch mit den ehemaligen Kollegen und der Organisation bewirkt haben.
Bei dem Treffen werden vor allem persönliche Erinnerung ausgetauscht oder alte Freundschaften erneuert. Es gibt während des Treffens immer aktuelle Informationen über Nepal und Berichte von einzelnen Organisationen. Spannend zu hören, wie die ersten Entwicklungshelfer noch per Schiff über Kalkutta nach Nepal gelangt sind. Da hatten es dann die späteren Jahrgänge mit dem Flugzeug bequemer. Anfang der 90er Jahre wurden die Berichte noch mühsam per Post nach Deutschland gesendet, während heutige Entwicklungshelfer über das Internet und E-Mailverkehr permanent mit Freunden und Verwandten in Kontakt bleiben.
Bei dem diesjährigen Treffen werden auch die beiden Nedeg-Mitglieder Barbara Schüll und Torsten Frank teilnehmen und aktuell über Nedeg berichten. Weitere Informationen können unter Nedeg erfragt werden.



Seitenanfang

Ayurvedazentrum in Pokhara

Ayurveda Health Home Nepal-German Joint Venture

Ayurveda ist eines der ältesten Kulturgüter der Welt. Die Legende erzählt, dass sich heilige Frauen und Männer in den Himalaja zurückgezogen hatten, um einen Weg für die Menschen zu finden, wie diese ihre Gesundheit erhalten und Krankheiten heilen können. Nepal gehört neben Indien zu den Ländern, in denen Ayurveda seine Wurzeln hat. Seit Tausenden von Jahren wird die alte Weisheit von Generation zu Generation weitergegeben. Bis heute wird die Tradition gepflegt, und es gibt Hunderte von ayurvedischen Heilern in Nepal.
Ayurveda wird übersetzt: Die Lehre von der Weisheit des Lebens. Weisheit des Lebens meint, dass die Menschen sich selbst wieder in Harmonie bringen können, sowohl in die innere als auch in die äußere Balance.


Marlies Förster

Durch eine Einladung von Dr. Rishi Ram Koirala, einem ayurvedischen Arzt, kam Marlies Förster im März 2000 das erste Mal nach Nepal. Sie selbst arbeitete vierzig Jahre in deutschen Krankenhäusern als Krankenschwester und Pflegedirektorin. Nach dem ersten Kontakt kamen sie überein, in Zukunft gemeinsam daran zu arbeiten, Ayurveda in Nepal auf einem hohen Qualitätsniveau anzubieten. Zu diesem Zweck wurde das "Ayurveda Health Home", das erste Panca-Karma-Zentrum in Nepal im Jahr 2000 gegründet.
Für Marlies Förster, die ehrenamtlich arbeitet, ist es bis heute ein Geschenk, dass eine fruchtbare Teamarbeit zwischen Ost und West auf der Basis von Respekt und Würde gestaltet werden konnte. Bei aller Freude gab es auch immer wieder Schwierigkeiten, die durch Beharrlichkeit und Mut gemeinsam überwunden wurden. In zehn Jahren wuchs das Zentrum von drei Mitarbeitern auf mehr als fünfzig, Männer wie Frauen. Mittlerweile gibt es Zentren in Kathmandu und Pokhara.
Die therapeutischen Mitarbeiter werden in der Weisheit des Ostens und nach deutschen Qualitätskriterien ausgebildet. Ayurvedische Ärzte praktizieren die klassischen Panca-Karma-Kuren. Seit 2005 gibt es auch ein Gästehaus für alle Gäste, die längere Therapien buchen. Viele Menschen kommen nach Nepal, um ayurvedische Ärzte zu konsultieren, anschließend erhalten sie Therapien, die von einer halben Stunde bis zu mehreren Wochen dauern können. Es ist eine Oase für alle Menschen, die sich wieder neu ausrichten möchten oder einfach nur mal was Neues erleben möchten.



Trotz ihrer intensiven Arbeit in Zentrum bleibt Marlies Förster immer noch die Zeit, sich für die Women's Foundation, die auch von Nedeg unterstützt wird, einzusetzen. Es ist ihr eine Herzensangelegenheit. Die Präsidentin der Women's Foundation, Renu Sharma, wendet ihre ganze Liebe und Kraft für die Not von Frauen und Kindern auf. Die Organisation wirkt auf die westlichen Menschen manchmal chaotisch. Doch wer dann die Kinder tanzen und lachen sieht, wer die Schulergebnisse anschaut, wer sieht, wie sich jedes ältere Mitglied um die jüngeren kümmert, wie leidenschaftlich versucht wird, die Rechte der Frauen und Kinder auf legalem Weg zu erkämpfen, der weiß, das hier Hilfe ankommt, so Marlies Förster.
Sie fördert zwei Kinder im Zentrum.
Für Marlies ist Nepal ein kraftvolles Land mit vielen Heilungsenergien, bedingt durch den Himalaja und seinen vielen Heilpflanzen, den Kulturgütern des Hinduismus und des Buddhismus, der Toleranz der Bevölkerung und der liebevollen, zugewandten Gastfreundschaft der Menschen.

Weitere Informationen erhalten Sie unter:
www.ayurveda.com.np
info@ayurveda.com.np
sattva@ayurveda.com.np
Marlies Förster
Ayurveda Health Home Nepal


Seitenanfang

Menschen in Kathmandu

"Who's city is that?"

Unter dem Titel ist ein Buch über eine Dichterlesung zum Thema städtisches Leben herausgegeben worden.
Im Rahmen des von der Bundesregierung/GTZ geförderten städtischen Programms "Urban Development through Local Efforts" (UDLE) gibt es seit 2007 eine Veranstaltungsreihe "StadtLeben", die insbesondere die Zivilgesellschaft in den städtischen Entwicklungsprozess einbeziehen soll. Hierbei wurde unter anderem eine Literaturveranstaltung in Kathmandu durchgeführt, zu der sich achtzig Schriftsteller und Schriftstellerinnen aus ganz Nepal eingefunden hatten, um Hans-Ulrich Treichels Gedicht "Wem gehört die Stadt?" im nepalesischen Kontext zu diskutieren.
Von den achtzig Teilnehmern des ersten Events haben 68 ein eigenes Gedicht zum Thema "Wem gehört die Stadt?" verfasst, von denen dreißig ins Englische übersetzt wurden und in Nepal publiziert werden.
Eine Gruppe dieser Dichter konnte im Dezember 2009 mit Unterstützung von Nedeg ihre Gedichte in der "Lettrétage" in Berlin vorstellen. Damals lasen Benju Sharma, Bhupal Rai, Krishna Dharabasi und Viplob Pratik Gedichte aus dem Zyklus. Die Neuerscheinung dieses Buches ist ab sofort in der Siddharta Art Gallery in Kathmandu erhältlich.
Bestellungen und Nachfragen können direkt an Sangeeta Thapa von der Siddharta Art Gallery gerichtet werden.
Wer mehr über das gesamte Projekt erfragen will kann sich an Nedeg wenden, um Kontakt zu Ansprechpartner zu erhalten: namaste_nedeg@yahoo.com


Seitenanfang

Kontakt:

Nepali-Deutsche Gesellschaft
Eosanderstraße 13
10587 Berlin

Berliner Sparkasse
Kontonummer: 730 030 547
Bankleitzahl: 100 500 00

Vereinsvorstand:

Vorsitzender : Torsten Frank
Stellvertreter: Birat Niraula
Geschäftsführer: Rajendra Sthapit
Schatzmeister: Uta Roever

© 2006-2016 NEDEG e.V. letzte Aktualisierung: November 2016.